Wertungssystem / Scoring - GERMAN / ENGLISH

Warnhinweis:Diese Seite enthält neben Rum auch Sarkasmus, Ironie und diverse witzige (oder humorlose) Vergleiche. Konsumieren auf eigene Gefahr. Sie wurden gewarnt.

Das Punktesystem und Anmerkungen 

Wo nur beginnen?
Stammleser oder Leser der ersten Wochen und Monate von B.A.T. wissen eigentlich noch, dass wir zu Beginn keinen Rum bewerten wollten. Dies war 2012. Mittlerweile hat sich vieles geändert. Aus dem Trio wurde gezwungenermaßen eine Einmann-Show und ein neuer Blog. Nach nunmehr über 2 Jahren Aktivität auf Blogger, diversen Tastings und auch ein paar interessante Artikel über dieses Thema später, habe ich mich schließlich zur Entscheidung bewogen, meine Rums doch zu bewerten. Allerdings, und das ist ein großes allerdings, gibt es hier Einiges zu beachten. Wer schlichtweg nur die Zahl als Maßstab nimmt und das Review nicht durchliest oder diese Anmerkungen hier zur Kenntnis nimmt, der sollte sich bitte im Nachhinein nicht bei mir beschweren. Meine Bewertungen spiegeln meine persönliche Meinung und meinen Geschmack wieder. Es ist keine Non-Plus-Ultra-Messskala für jeden Connaisseur dort draußen.

Auch bin ich weder ein "Rumpapst", noch ein "Heiliger" oder gar ein "Messiahs", der hier seine "frohe Botschaft verkünden" möchte. Ich bin ein Amateur durch und durch und werde versuchen dies auch mein Leben lang zu bleiben. Der Titel Experte ist für mich keine Ehrung, sondern eher eine Beleidigung. Das ich gelegentlich in einigen Themengebieten (wie Guyana) mehr Ahnung vorweisen kann als Experten, kann ich ihnen leider nicht erklären. Dafür bin ich einfach der falsche Ansprechpartner. Fragen sie einen Experten. Auch verdiene ich hiermit kein Geld. Experten dagegen verdienen mit Rum Geld.

Meine Reviews und Bewertungen sind die eines Amateurs und zahlenden Kunden. Bisher habe ich für 99% aller meiner Rums und Samples Geld auf den Tisch legen müssen und bin über diese Tatsache, so dumm es sich auch anhören mag, stolz drauf. Nur einige wenige Samples bekam ich von anderen Connaisseuren gestiftet oder sogar von einem UA, da dieser an meiner Meinung interessiert war. Wer mir unbedingt Samples zuschicken möchte, der muss allerdings mit der Tatsache leben, dass ich die Abfüllung, wenn sie mir nicht schmeckt oder die Qualität nicht überragend ist, auch dementsprechend bewerte oder gar nicht überhaupt hier auf dem Blog veröffentliche. Dies heißt jetzt nicht automatisch, dass alle bisher mir zugeschickten Samples, welche es bisher noch nicht auf den Blog geschafft haben auch minderwertig waren. Dieser Blog (B.A.M.) ist bisher unabhängig und soll es auch bleiben. Da änderte auch die Auszeichnung "Recommended by B.A.T." nichts, die in der Vergangenheit einige Rums verliehen bekommen haben. Ich hatte damit eh wenig bis nichts zu tun.

Wichtige Anmerkungen
  1. Ich bevorzuge Fassstärke und dementsprechend werden diese Rums, wenn die Qualität stimmt und der Alkohol nicht zu dominant ist, auch höher bewertet als verdünnte oder verwässerte Rums, da diese in der Regel mehr Aromen aufweisen können. Ungereifte Overproof Rums zum Mixen oder "Stille Spirituosen" meine ich hiermit übrigens nicht. Überhaupt sind solche Exemplare in hoher Stärke zu 98% nichts für Anfänger und das sage ich nicht mit überheblicher Arroganz, sondern als eindringliche Warnung. Alkohol in solch hohen Stärken erfordert Übung und Respekt. Haben sie eines davon nicht, dann lassen sie bitte die Finger von solchen Spirituosen. Ich möchte weder Alkoholiker noch frustrierte Leser mit meinem Blog "heranzüchten".
  2. Ich mag gefärbte Rums aus Guyana und Trinidad. Sollten sie diese Rums nicht als echte Rums ansehen da sie ein Purist sind oder ihnen laufen die Geschmackskomponenten der Färbung zuwider, dann sollten sie meine Bewertung nicht 1:1 auf sich selbst übertragen. Allerdings mag ich es auch nicht, wenn man es mit der Anwendung dieses Färbemittels übertreibt. Es kommt also auf eine gute Balance an.
  3. Ich hasse es, wenn ein Rum zu süß ist. Sollten sie ein Süßrumtrinker sein, dann sollten sie ebenfalls meine Bewertungen nicht 1:1 für sich übernehmen, da ich diese Rums immer schlechter bewerten werde, als es ein Süßrumtrinker tun würde. Gegen einen guten Einfluss amerikanischer Weißeiche habe ich dagegen gar nichts. Wieder kommt es auf die Balance an.
  4. Mein Geschmack tendiert eher zu moderat gereiften Rums. Zu unreife oder extrem verholzte Exemplare, werde ich dementsprechend nicht so hoch bewerten, wie einige meiner Blog-Kollegen dies tun. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Erneut möchte ich die Balance hervorheben. Das Holz sollte gut eingebunden und nicht zu dominant sein.
  5. Ich mag Wein und seine Derivate nicht besonders. Deswegen bin ich kein sehr großer Fan von zu großem Einfluss von Wein-Fässern in diversen Finishen. Sherry dagegen ist kein Problem. Brachial süß sollte es aber dennoch nicht sein (siehe Punkt 3)
  6. Um einen Eindruck von der Qualität zu bekommen, versuche ich immer, den Rum mit einigen "Referenzen" zu vergleichen. Warum? Ich versuche Abstufungen der Qualitäten herauszufinden. Dies ist mit z.B. vier Rums viel einfacher als mit nur einem Exemplar, was sofort einleuchtet.
  7. Wenn ich mir bei einer Bewertung nicht sicher bin, behalte ich mir das Recht vor, diese auch nicht zu veröffentlichen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn ich den Stil nicht kenne und nur einen Rum hiervon als Sample zum Vergleich (als Referenz) besitze. Es kann ein Grund für die Zurückhaltung einer Bewertung sein, muss es aber nicht zwangsläufig.
  8. Die Bewertung ist niemals ohne das entsprechende Review zu betrachten. Es ist höchstens eine Ergänzung zum gesamten Review. Mehr auch nicht. Das Review ist in meinen Augen auch ohne Bewertung informativ genug.

Wichtig:Ich empfehle, keinen Rum ausschließlich anhand meiner Bewertung zu kaufen. Wer auch die obigen Punkte nicht zur Kenntnis nimmt, der kann hier sein blaues Wunder erleben. Ohnehin sind meine Reviews nur als eine mögliche Art der Navigation von vielen Möglichkeiten auf dem weiten Ozean der Ahnungslosigkeit oder als kleinen Ratgeber zu verstehen. Ich bin einer von vielen Bloggern dort draußen. Auch ich fing klein und bescheiden mit süßen Rums an und wähnte mich damals beim Plantation Barbados XO im siebten Genuss-Himmel. Die Zeiten haben sich geändert. Mein Geschmack auch. Ich möchte, dass sie diese Reviews nicht als eine Einleitung oder Anstiftung zum hemmungslosen Einkaufen betrachten. Weder bin ich ein Sammler, noch unterstütze ich ein solches Vorhaben. Ich gebe nur Empfehlungen in der Regel für kleine Zielgruppen ab, die entsprechende Vergleichskandidaten kennen oder kannten und ungefähr auch wissen worauf sie sich einlassen. Warum? Ich bin kein Einkaufsberater der großen Massen und die Klickzahlen meines Blogs zeigen mir dies auch immer wieder. Mir ist eine kleine aber feine Anzahl an Lesern lieber, als eine Masse die alles einfach nur gut findet. Auch schreibe ich immer aus Sicht des Käufers, da ich für dieses Hobby bezahle und keinerlei Gewinn erziele. Ich bin kein Experte sondern ein Amateur der für sein Hobby bezahlen muss. Heftige Preise haben für mich logischerweise eine Anziehungskraft äquivalent zur der sexuellen Anziehungskraft von Tripper (Gonorrhoe). Es ist nett zu wissen, das es so etwas gibt, man möchte aber aus offensichtlichen Gründen und auf Teufel komm raus selbst nichts damit zu tun haben oder es gar sein "Eigen nennen".

Das Punktesystem mit Einstufung 

100 : Rum in flüssiger Perfektion (Theoretisch mag es ihn geben, praktisch gesehen existiert er aber nicht)
99-95 : Flüssige Legenden. Beinahe perfekte Rums
94-90 : Sehr gute Rums mit minimalen Fehlern und hoher Qualität
89-85 : Sehr gute Rums mit kleinen Schwächen und hoher Qualität
84-80 : Gute Rums mit Schwächen
79-75 : Überdurchschnittliche Rums
74-70 : Unterdurchschnittliche Rums
69-60 : Rums mit kleinen Fehlern die den Genuss behindern
59-50 : Rums mit vielen Fehlern die den Genuss behindern
49-35 : Rums mit einer minderen Qualität
34-20 : Rums mit einer minderen Qualität und groben Schnitzern
19-1 : Vielleicht zum Reinigen des Tafelsilbers, aber nicht zum Genießen geeignet.
0 : Der schlimmste Rum den es gibt (existiert auch nicht)

Tasting & Scoring a few Rhum Agricoles
Die Bewertung stellt meine persönliche Meinung dar. Ihr eigene Meinung muss mit ihr nicht übereinstimmen. Sie kann sogar ganz anders ausfallen. Die persönliche Vorliebe und der eigene Geschmack ist von Person zu Person einfach unterschiedlich. Aber ich versuche mit der schamlosen Adaption des 100 Punkte Systems beginnend bei 50, wie es übrigens auch Serge Valentine, die MaltManiacs und viele Andere verwenden, diesen Nachteil ein wenig auszugleichen. Nach oben je nach Qualität und nach unten je minderwertiger die Abfüllung ist. Auch versuche ich so oft es geht Rums mit Abfüllungen desselben Stils zu vergleichen. Diese Vorgehensweise ist nicht neu. Serge Valentine schwört auf diese Methode und sie klingt einleuchtend genug für mich. Äpfel sollte man mit Äpfel und nicht mit Rosen vergleichen. Warum sollte ich das Rad neu erfinden, wenn jemand schon die Arbeit für mich gemacht hat? Noch einmal: Diese Vorgehensweise und dieses Punktesystem sind nicht neu. Die Einstufungen allerdings sind es und unter 50 Punkte kann ich mir einen gewissen Sarkasmus einfach nicht verkneifen.

Tasting & Scoring a few Trinidadian rums
Es hat aber auch Nachteile. Wie soll man die Höhe (Qualität) des großen Arber oder des Matterhorns oder gar nur einen "Hügel" der Niederlande (no offense guys!) bewerten, wenn man den Himalaya und den Mount Everest als oberste Referenz und den Meeresspiegel als neutrale 50 Punkte-Marke nicht kennt? Übrigens wäre die "0" demnach dann der Marianengraben im Pazifik. Viel zu schnell kann man hier eine gute Wertung vergeben, die im Nachinein nach einem solchen Qualitätsmonster die bisherigen hohen Wertungen nur noch peinlich anmutet lässt. Das Resultat: Sehr viele Rums im Endbereich von 90 bis 100 und eine Hyperinflation der Punktevergabe, die das eigene Erscheinungsbild in ein falsches Licht rücken und die Reputation beschädigen könnten. Dies kann man eigentlich nur mit sehr vielen Referenzen und Tastings versuchen zu minimieren, und zwar bevor man überhaupt mit den öffentlichen Bewertungen anfängt. Aber das war nicht der Grund warum ich gegenüber Bewertungen lange sehr negativ gegenüber stand und auch bisher nichts veröffentlicht habe. Gemäß dieses erwähnten "Höhenvergleichs" habe ich mich auch für das 100 Punktesystem beginnend bei 50 (dem "Meeresspiegel") entschieden. Natürlich kann man nun, wenn man eines besseren belehrt wird versuchen, die Punkte zu korrigieren. Im Games-Bereich kenne ich diese Abwertung. Zumindest gab es sie einmal. Ob es im Spirituosen Bereich Sinn macht? Ich weiß es nicht. Idealerweise sollte man eigentlich versuchen, eine solche Situation zu vermeiden. Aber was ist schon im praktischen Leben ideal und perfekt? 

Dieses Ungleichgewicht zwischen sehr vielen guten Abfüllungen und wenig vorhandenen schlechten Rums wird auf kurz oder lang (also in einigen Jahren) sehr extreme Züge auf B.A.M. annehmen. Warum? Ich bin nicht bereit jeden "Schrott" zu verkosten und öffentlich zu bewerten, nur weil ich unbedingt ein Review für den nächsten Sonntag benötige. Eher werde ich kein Review posten, bevor ich einen solchen Rum auch nur in Erwägung ziehe. Ich werde auch nicht die Qualitäts-Standards dieses Blogs zu sehr verwässern, nur um genügend "schlechte Rums" im niedrigen Punktebereich vorweisen zu können. Dieses Gefälle wird also im Laufe der nächsten Jahre immer größer werden. Dennoch werde ich versuchen einige offizielle Abfüllungen auf den Blog zu bringen. Aber das eilt nicht. 

Meine Meinung, dass das Review der wichtigste Teil ist und die Bewertung nur ein kleiner und ergänzender Teil davon darstellt und den man auch mühelos weggelassen kann, ohne die Qualität des Reviews zu mindern, bleibt dagegen bestehen. Diese Meinung vertrete ich auch weiterhin. Daran ändert die Einführung des "Scoring" nichts.

Der "perfekte" Rum 
oder
Das "perfekte" Destillat 

Re-Tasting & Scoring a few Demeraras by comparison
Einige glauben ihn zu kennen. Einige behaupten ihn sogar zu besitzen. Nicht wenige Menschen behaupten, dass Sie ihn tatsächlich für einen kleinen Obulus, wenn auch mit (Krokodils-)Tränen in den Augen, verkaufen. Und viele Menschen suchen einfach nur verzweifelt nach diesen äußert seltenen und sehr scheuen Exemplar. Von was ich hier fasele? Vom perfekten Destillat! Was ist das perfekte Destillat eigentlich? Was hat es damit auf sich? Was definiert den "perfekten Rum"? Im Grunde definiert doch der eigene Geschmack für jeden selbst, was einen perfekten Rum ausmacht. Natürlich findet man sehr schnell seinen perfekten Rum, wenn man seine Qualitätsansprüche so hoch anlegt, dass sich selbst Napfschnecken bücken müssen, um ihn überhaupt sehen zu können (denken sie wieder an den Höhenvergleich von vorhin). Dann wird man sich in der Tat schnell von perfekten Rums umzingelt sehen. Fast so schnell, wie ein typischer männlicher Macho der „Schlampe!“ auf einer öffentlichen und vollbesetzten Veranstaltung der Frauenzeitschrift Emma ausruft und sich urplötzlich von feindseligen Blicken umringt sieht. Von solchen Qualitätsstandards reden wir hier allerdings nicht. Dagegen spricht auch schon allein das Wort „perfekt“.

Die perfekte Qualität hat für gewöhnlich ein Alleinstellungsmerkmal. Diese teilt der perfekte Rum mit der eierlegenden Wollmilchsau: Es gibt ihn nicht. Weder dieses Tier noch der perfekte Rum existieren. Geben Sie es auf. Es ist herzlich egal, wie viele Rums sie in ihrem Leben probieren mögen: Das perfekte Destillat existiert meiner Meinung nach nicht. Perfektionismus ist für mich das Streben nach einem Zustand oder einem Ziel, das nie erreicht werden kann. Wie ein Hamster in seinem Käfig, der verzweifelt versucht mit seinem Rad eine bestimmte Drehzahl zu erreichen, die aber sein Körper durch seine Unpässlichkeiten nicht zulässt. Er wird sich vergeblich abmühen und sein (zugegeben unsinniges) Ziel nie erreichen. Hier ist es ein Qualitätsniveau, das keine weiteren Steigerungen mehr zulässt, da es schon perfekt und vollendet ist. Ich möchte mich jetzt nicht mit einem Student oder Professor der Philosophie einen Diskurs über dieses Thema führen, den ich höchstwahrscheinlich bis todsicher verlieren würde, aber dies ist meine bescheidene Meinung.

Vergleich von Reviews 

Re-Tasting & Scoring a few "Mount Gays"
Der eigene Geschmack wird diesen perfekten Rum also definieren. Was also für mich ein beinahe perfekter oder sehr guter Rum ist, könnte für Sie, verehrter Leser oder verehrte Leserin, die wahre Hölle auf Erden oder nur ein überdurchschnittlicher Rum sein, wenn ihre Geschmacksvorlieben sich drastisch von meinen unterscheiden. Natürlich versucht die Mehrheit der unabhängigen Amateur-Blogger dieses Thema objektiv zu behandeln und die Wertungen dementsprechend zu gestalten. Hier ist es wieder wie mit dem Perfektionismus. Man versucht etwas, das eigentlich unmöglich ist: Man möchte eine universelle Bewertung und einen generellen Eindruck für alleConnaisseure und Leser dort draußen erstellen, ungeachtet derer Geschmacksvorlieben. Dies ist ein nobles Unterfangen, das aber vortrefflich vom eigenen Geschmack des Schreibers torpediert wird. Hier spielen die eigenen Vorlieben oder Aversionen gewisser Geschmackskomponenten oder Nuancen erheblich mit. Ich habe nie begriffen, wie ein von mir hochgeschätzter Blogger einen gewissen Rum sehr sehr gut bewertete und ich diese Abfüllung als einen unreifen Burschen angesehen habe. Macht ihn das jetzt schlechter? Nein. Unsere Meinung ist zwar nicht konträr (im Sinne des Wortes), weicht doch aber stark voneinander ab. Vielleicht hat sie auch schon so einen „aha“-Moment. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und bewertet dementsprechend, sei es nun bewusst oder unbewusst. Dies gilt ebenso für meine Person.

Re-Tasting & Scoring newer "Blackys"
Die beste Vorgehensweise zur Erkenntnisgewinnung über eine Abfüllung, wäre eine Art Schnittmengenbildung. Was ist das jetzt schon wieder? Das ist nichts anderes als eine Abschlussbetrachtung von zwei oder mehreren Reviews derselben Abfüllung von verschiedenen Personen mit einem abschließenden Vergleich. Wo gibt es welche Übereinstimmungen? Hier kann man auch erkennen, welcher Blogger / Reviewer eventuell eher mit dem eigenen Geschmack korreliert, und wessen Geschmacksnotizen überhaupt nicht mit den eigenen übereinstimmen. Hierbei gewinnen sie auch die Erkenntnis, dass fast kein Blogger dort draußen nahezu ihren Geschmack treffen wird. Mit anderen Worten: Er mag zwar die Nuancen nahezu wie sie erkennen, aber er bewertet das Produkt entweder höher oder niedriger als sie es tun würden. Seien es nun 1, 2, 12 oder mehr Punkte Differenz. Seltene Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel.

Wrap-Up

Re-Tasting & Scoring "Port Mourants"
Okay Marco. Alles was du bisher geschrieben hast spricht eigentlich gegen eine Bewertung. Warum tust du es dann dennoch? Was zur Hölle ist überhaupt der Sinn dieser Seite?“

Eine sehr gute Frage, die ich eigentlich durch die Zeilen schon beantwortet habe. Bevor ich sie direkt beantworte, lassen sie mich einige kühne Gegenfragen stellen: Wie viele Whisky-Blogs kennen Sie? Ah. Sehr viele. Wie Sand am Meer? Okay. Die nächste Frage: Wie viele brauchbare deutsche Rum-Blogs kennen sie? Hallo? Eeeeeeechooooooooooooooo? Was nur sehr wenige? Und diesen kleinen, lausigen Blog zählen sie dazu? Okay. Wie sieht's nun international aus? Ah, hier gibt es schon einmal deutlich mehr zu lesen! Wie wollen sie den oben genannten Vergleich durchführen, wenn sie zu wenige Blogs hierfür haben und keiner ihren Vorlieben entspricht? Oder noch schlimmer: sie können kein Englisch, Italienisch oder Französisch. Der Google-Übersetzer ist für viele Seiten einfach ungeeignet. Diese Vergleichsmethode ist nur dann effektiv, wenn man genügend oder überhaupt Kandidaten für einen Vergleich hat. Aus ihrer Sicht sollte es eigentlich mehrere Blogger geben, die sich ernsthaft mit Rum befassen. Nicht nur um einfach Spaß zu haben und um sich zu betrinken oder um sinnfreie Posts zu verfassen, die für andere Leser nicht wirklich hilfreich sind. Ohne Bewertungen ist so ein Vergleich schwer durchzuführen, oder auch anders gesagt: er wäre zeitintensiver. Dies ist einer der Gründe, warum ich nun Bewertungen angeben möchte.

Addendum 

Re-Tasting & Scoring "Versailles"
Eigentlich müsste ich weder Reviews schreiben, noch müsste ich Rums bewerten. Ich tue dies aus freien Willen, in meiner freien Zeit und ohne dafür bezahlt zu werden. Klingt außerordentlich bescheuert und verrückt? Vielleicht ist es das. Es ist mein Hobby. Mit einem Hobby verdient man kein Geld, man gibt es aus. Meistens mit großem Enthusiasmus. Man beschäftigt sich damit. Man riecht, probiert, philosophiert, aber man betrinkt sich nicht besinnungslos oder nur um Spaß zu haben mit Rums, die ab der 30€ Grenze anfangen. Die Grenze zwischen Genuss und Konsum ist gefährlich fließend. Ein Drink oder Glas (kein 1l Maßkrug versteht sich) am Freitagabend zur Besiegelung einer harten Arbeitswoche, zur Entspannung oder einfach nur um die Gedanken frei schweifen zu lassen oder um zu philosophieren, ist für mich keine Sucht. Die Kontrolle sollte man aber nie verlieren. Wer sich nicht im Griff hat, der sollte die Finger von den legalen Drogen lassen. Machen wir uns nichts vor: Alkohol ist in den falschen Händen gefährlich und kann selbstzerstörerische Kräfte freisetzen. Verlieren sie deshalb nie die Kontrolle. Ich möchte also auch mit Respekt für den Respekt vor diesem Hobby viral Werbung betreiben. Wer hochprozentige Rums in kleinen Mengen und diese nicht an jedem Tag genießt, der ist auch kein Alkoholiker.

Re-Tasting & Scoring another bunch of "Blackys"
Hinzu kommt noch, dass ich hiermit meine Meinung über die Rums dort draußen verbreiten möchte und auch etwas bewegen möchte. Auch möchte ich andere Käufer informieren. Ich möchte mich mit anderen Enthusiasten dort draußen austauschen. Ganz ähnliche Ziele verfolgten auch die ersten Whisky-Reviewer, die es nach Geburtsstunde des Internets und zu Beginn des Jahrhunderts noch nicht in Massen gab. Nichts anderes möchte ich hiermit bewerkstelligen und so lange ich mir dieses Hobby noch leisten kann, es (noch) gute Rums geben wird und ich den Spaß am Schreiben nicht verliere, wird es auch weiterhin Barrel-Aged-Mind geben. Ein nicht ganz unwichtiger Teil dieses Hobbys sind natürlich die zwischenmenschlichen Kontakte, die man hiermit knüpft und verbindet. Diese sind mir mittlerweile wichtiger als Rum selbst. Ein ganz dickes Danke an alle dort draußen, die mich kennen und auch schon einmal getroffen haben. Für euch lohnt es sich diese Arbeit fortzuführen! Alle anderen Menschen, die mit meinem Humor (welchen Humor?) und meinem Schreibstil (welchen Stil??) nichts anfangen können, sollten diesen Blog bitte meiden, so wie ein neumodischer Hipster die Rasur seiner Gesichtsbehaarung. Cheers!

Marco Freyer


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Warning:This page contains rum and sarcasm, irony and diverse funny (or humorless) comparisons. Consume at your own risk. You have been warned.

The Score-System and Notations

Where to begin?
Regular readers or readers of the first hour or weeks of B.A.T. might recall, that we decided from the beginnings not to score any rums. This was in 2012. In the meantime, much has changed. Originally we were three people. Now only one has remained and a new blog was created. After more than 2 years of activity on Blogger, various tastings and also a couple of interesting articles concerning this topic later, I finally made the decision to score the rums I review. However, and this is a big however, there are a few things to be considered. Anyone who is just taking notice of the score and is ignoring the whole review or the tasting notes or my remarks here in this post, should not come to me afterwards and start complaining about the way I am doing it or why I have given such a high / low score to a specific biottling. My ratings reflect my personal opinion and my taste. There is no non-plus-ultra-measurement scale for each connoisseur out there.

Also, I am neither the "Pope of rum" nor a "saint" or even a "Messiahs" who wants to "preach the gospel of rum". I am thoroughly an amateur and will try to remain one all my life. The title expert is not a compliment, but rather an insult to me. I can't explain the mere fact that I know more on certain topics (such as Guyana) in comparison to most of the experts out there. I am the wrong person you should address with this kind of question. Ask an expert. Also an not unimportant fact: I don't earn money with this. Experts do.

My reviews and ratings are the opinion of an amateur and paying customer. So far I have paid for nearly 99% of all my rums and samples and I am, as stupid as it may sound, very proud of this fact. I only got a few samples donated by other connoisseurs or even by an Independent Bottler because he was interested in my opinion. Anyone who wants to send me samples must, however, live with the fact that I will write what I think. You have to accept the risk that I may assume that one of your rums is pure and clean BS or not worth its big price-tag. I will also write my impression of the quality. All publicly on the blog. However, this does not mean that every sample sent to me up until now was terrible because I the review has not made been public on the blog. This blog is so far independent and should remain so. The "Recommended by BAT"-Sticker doesn't change that.

Important Notes

  1. I prefer rum in cask strength and I will, if the quality is right and the alcohol is not dominant, will rate and scored these rums higher than diluted or watered-down rums, because they may have normally more flavors to offer then stretched rums. Immature overproof rums made for mixing purposes or "Silent Spirits" are not meant hereby. Such rums in high cask-strength are not made for beginners anyway, at least not for approx. 98% of them. I do not say this with arrogance, but as a stark warning. Alcohol in such high strengths requires practice and respect. If you do not have one of this requirements, then please leave the fingers of such spirits. I do not want to “breed” neither alcoholics nor frustrated readers with my blog. This is about savouring. Not consuming alcohol in ridiculous amounts of cocktails, regardless how good they are made.
  2. I like coulored rums from Guyana and Trinidad. Should you not regard these rums as genuine rums because you are a purist or you dislike the flavour components of the coloring, then you should not adopt my score 1: 1 onto yourself. However, I do not like it, if you overdo it with the use of this colourant material. So all in all it comes down to a good balance beteen the rum and the colouring material.
  3. I hate it when a rum is too sweet. If you are a sweet tooth, then they should also not adopt my rating 1 : 1 because I will evaluate these rums always worse than a sweet tooth rum drinker would do it. But I don't mind a good influence of American white oak. Again, it depends on the balance.
  4. My taste tends more to moderately mature rums. When it comes to immature or extremely woody specimens, I will accordingly not score these rums as high as some of my colleagues would or will do. However, exceptions prove the rule. Again I want to emphasize the balance. The wood should be well integrated and should not be too dominant.
  5. I do not particularly like wine and its derivatives. That's why I'm not a very big fan of too great influence of wine barrels in various finishing. Sherry, however, is not a problem. But it should not be too brutal sweet (see point 3 above)
  6. In order to get an impression of the quality, I always try to compare the rum with some "references". Why? I try to assess the quality by comparison. This is much easier than with only one rum. You can make a proper assessment of the quality with at least two or more rums. This will be no problem with a big sample-library. A full bottle of every rum out there would be too much alcohol.
  7. If I am not sure about a score, then I reserve the right not to publish it. This may be the case if I do not know the style and if I only possess only one rum of this style and thereof I can't make a proper comparison (lack of references). So there may be a reason, or reasons, for withholding a score.
  8. The review is not to be considered without the appropriate review. It is no more than a supplement to the entire review. More not. The Review is informative enough without the score.

Important note: I recommend not to buy rums solely based on my scores. Who does not consider the above mentioned points, may experience a big and nasty surprise.Anyway, my reviews are to be understood as a sort of navigation of many possibilities to navigate in the vast ocean of ignorance or as a small guide. I am one of many bloggers out there. Ialso started small and modest with sweet rums and imagined myself back then in the past with the Plantation Barbados XO in the seventh heaven of pleasure. Times have changed. My taste did change too. I want you not to consider these reviews as an introduction or incitement to unbridled shopping. I am neither a collector, nor do I support such a project or behaviour. I only give recommendations usually for a small group, who are knowing the appropriate comparison candidates or knew about it and also know what they are getting when they are buying these rums. Why? I'm not a seller to large crowds and the number of clicks of my blog proves this to me over an over again. But I'm happy with a small but impressive number of readers rather than a mass that think that everything is just fine enough to buy. Also I always write from the view as a buyer or the perspective of a customer, since I am paying for this hobby and I achieve no profit from this. I'm no expert but an amateur who needs to pay for his hobby. Rising prices have for me, logically, an attraction force which is equivalent to the sexual attraction of gonorrhea to the regular human. It's nice to know that there is something like that in existence, but you don not want to have anything to do with it, for obvious reasons. Nor do I want to “call it my own”.

The Score-System with Classifications 

100 : Rum in liquid perfection (does not exist)
99-95 : Liquid legends. Almost perfect. Superb quality
94-90 : Very good rums with no flaws and high quality
89-85 : Very good rums with minor flaws and high quality
84-80 : Good rums with flaws but of good quality. (Recommendable)
79-75 : Rum over average. Nice but not great.
74-70 : Rums below average.
69-60 : Rums with minor flaws which hamper the savouring
59-50 : Rums with a lot of flaws which hamper the savouring
49-35 : Rum with a poor quality
34-20 : Rum with a poor quality and major flaws
19-1 : Maybe useful for cleaning stuff.
0 : Worst rum ever (does also not exist)

Tasting & Scoring a few Rhum Agricoles
The review represents my personal opinion. Your own opinion must not be in unison with it. Your's may even be very a different one. The personal preference and personal taste varies from person to person and that makes it simply different and difficult. But I'm trying with the shameless adaptation of the 100 points system starting at 50, as it is being used by Serge Valentine, the Malt Maniacs and many others, to neutralize the disadvantages. It goes to the top depending on good quality and down depending on bad quality. Also I will try as often as possible to compare rums with bottlings of the same style. This approach is not new. Serge Valentine swears by this method and it sounds reasonable enough to me. Apples should be compared with apples and not with roses. Why should I reinvent the wheel when someone else has already done the work for me? Again, this procedure and this point-system are not new. The ratings, however, are and below 50 points, I can not resist to sarcasm.

Tasting & Scoring a few Trinidadian rums
But it also has disadvantages. Not everything is golden or green in colour. How should one evaluate the level (of quality) of, lets say, of the Großer Arber or the Matterhorn or even just a "hill" of the Netherlands (no offense meant guys!), if you don't know or “use” the Himalaya mountains and Mount Everest as the highest reference and the sea as a neutral 50 points-level? By the way, the "0" accordingly would be then the Mariana Trench in the Pacific. All too soon, you will give too many good ratings, which will just make you look embarrassing when you had a real high quality monster in your glass and you give it as well a high score as a, lets say, a sweet-tooth-premium rum. Some other connoisseurs or readers may cast doubt on your palate. The result of such a practice: Many rums in the high end region of 90 to 100 and hyperinflation of scoring, which will put your own appearance in a false light and it could (I say again “could”) damage your reputation. To avoid such an embarrassment you can actually try to taste and to compare many rums with references of the same style, maybe even before you even begin with a public rating. But that was not the solely reason why I never ventured into the idea of scoring rums and never published a scoring yet. According to this mentioned "comparing of heights"-system I have decided to adopt 100 points system starting at 50 (the "sea"-level). Of course, there is still the possibility of adjusting old scores. I know this practice from the computer-game industry. At least it once was a practice ten years back in the past (yes I'm a gamer too). Would this practice make any sense in the spirits segment? I do not know. Ideally, you should really try to avoid such a situation. But what is already ideal and perfect in practical life?

This imbalance between many good bottlings and little very bad rums will (expect it in some years) reach an extreme gap on Bat anyways. Why? I'm not ready to taste every "junk" and to review it publicly, just because I really need a review for the next Sunday. I will rather post no review before I even consider to take such a rum. I'm not going to water down the quality standards of this blog too much, just to be able to demonstrate how many "bad rums" in the lower scoring area are existing. This difference is thus getting bigger over the next few years. Nevertheless, I will try to bring some official bottlings to the blog as well. But there's no hurry.

My opinion that the Review is the most important part and the scoring only represents a small and complementary part of it can be omitted easily even without reducing the quality of the review remains. This still have this opinion. The introduction of the "scoring" does not change anything to that.


The Perfect Distillate 
or
The Perfect Rum 

Tasting & Scoring a few Demeraras by comparison
Some guys believe to know it. Some say they even own it. Quite a few people say that they are actually willing to sell it for a small fee, albeit with (crocodile-like) tears in their eyes. And many people are just looking desperately for these rare and very shy specimen.What am I talking about? I am talking about the perfect distillate! What is the perfect distillate anyway? What does it mean? What defines the "perfect rum"?Basically, it defines the own taste of each individual what constitutes a perfect rum. Of course, you will find very quickly this perfect rum when your quality standard applies so high that even limpets must stoop to see him at all (think back to the height comparison of earlier). Then you will be surrounded by perfect rums in fact very quickly. Almost as fast as a typical male macho will be suddenlysurrounded by hostile glances at a crowded event from the women's magazine called “Emma” (a magazine addressed to feminists as I understand it correctly) after he shouted "bitch" while the CEO is holding a speech. We are, however, far away from such quality standards. Alone the word “perfect” speaks against it.

The perfect quality has a unique and special ability. The perfect rum shares it with the “jack of all trades devices”: It does simply not exist. Neither this device nor the perfect rum do exist. Give it up. It is irrelevant how many rums you may taste in your life: the perfect distillate does not exist in my opinion. Perfectionism is the pursuit of a state of being that can never be reached imho. Like a hamster in his cage, which is desperately trying to reach a certain speed in his wheel (for whatever reason he ever would do such a stupid thing), but his limited body does not allow him to reach this goal. He will struggle in vain and will never reach its (admittedly absurd) goal. There is a level of quality that allows no more further increases, since it is already perfect and complete.I do not want to lead a discussion or discourse with a student or a professor of philosophy on this issue (I would probably lose it anyways), but this is my humble point of view.

Comparing of Reviews 

Re-Tasting & Scoring a few "Mount Gays"
Your own taste will define the perfect rum. So a nearly perfect or very good rum for me, dear reader, maybe for you the hell on earth or just an above average rum if your own taste is drastically different than mine. Of course, the majority of the independent amateur blogger are trying to address this issue objectively and to make the ratings accordingly.But this also has something to do with perfectionism. You try something that is virtually impossible: You want to create a universal review and a general impression for all connoisseurs and readers out there, regardless of which taste preferences the individuals might have. This is a noble and admirably endeavor but it will be perfectly torpedoed by the own taste of the writer. This is where the personal preferences or aversions of certain flavour components will significantly alter the reviews. I never understood how a (highly valued) blogger did rate a certain rum very well and I've seen this bottling as an immature boy which lacks of specific flavours. Does this mean this blogger is now not good and his reviews are nothing worth? Of course no. Although our opinion are not the same. Maybe you have already had such an "aha" moment.Everyone has their own preferences and does score accordingly, whether consciously or unconsciously. This also applies to my person. 

Re-Tasting & Scoring newer "Blackys"
The best approach to gaining ”knowledge” about bottlings, would be the approach by doing an intersection of sets. What's that now? This is nothing more than a final viewing of two or more Reviews of the same bottling from different people and to do a final comparison. Where are agreements? Here you can also see which blogger / reviewer may correlate more with your own taste, and whose tasting notes do not coincide with your own. Here will also also gain the knowledge that almost no blogger out there will nearly match with your taste entirely. In other words: He may indeed recognize the same flavours, but he may will rate the product either higher or lower than you would do it. Whether it is 1, 2, 12 or more points in difference. However, rare exceptions will prove this rule.

Wrap-Up

Re-Tasting & Scoring "Port Mourants"
"Okay Marco. Everything you have written so far actually speaks against scoring. Then why do you still do it? What the hell is even the point of this site? " 

A very good question, which I have actually answered between the lines already. Before I will answer it directly, let me ask some bold counter-questions: How many whisky blogs do you know? Ah. Very many. A dime a dozen? Okay. The next question: How many usable German Rum blogs do you know? Hello? Eeeeeeechooooooooooooooo? What very few? And these small and lousy blog is one of them? Okay. What about Europe or the entire World? Ah, the number is compared higher! How do you want to carry out the above mentioned comparison, if there are not enough blogs out there for this purpose and none of them corresponds to your preferences or taste? Or worse: they can not speak English, Italian or French. The google translator is simply unsuitable for many blogs or sites. This comparison method is only effective when you have enough or at all candidates for such a comparison. In this light and in your view there should be more bloggers out there who are “dealing seriously” with rum. Not only simply to have fun and to get drunk or to post meaningless texts that are not really helpful for other readers. Without such reviews is a comparison difficult to carry out, or in other words, it would be more time-consuming. This is one of the reasons why I now want to set up scorings.

Addendum 

Re-Tasting & Scoring "Versailles"
Actually, I do not have to write neither reviews nor would I have to rate rums. I'm doing it on my own free will and in my free spare time. I'm not getting paid to do all this. Sounds extremely stupid and crazy? Maybe it is. It's my hobby. You normally not making any money with an hobby, you usually spending it. Mostly enthusiastically. You are researching about the history of the Caribbean distilleries. You're smelling, tasting the stuff, you do philosophize about the drink and the entire world, you let your mind flow, but you're not getting drunk into unconsciousness or you drink just to have fun with rums starting from the 30€ limit on beyond 200€ and more (unless your a posh redneck and that's your way of “clever” acting). The line between pleasure / savouring and consumption is dangerously fluent. A drink or glass (no 1 litre Maßkrug of course) on a Friday night to seal a hard working week, to relax or just letting the mind wander freely under the sky or to philosophize about everything, is for me not addictive. But you should never lose control. Those who are not under control, should stay away from the legal drugs. Let's make no mistake about it: alcohol is dangerous in the wrong hands and can release self-destructive powers in human beings. Therefore: Never lose control. So what I want to do is viral advertising with respect for the respect for this hobby. Someone who does enjoy a high-proof rum or rum in small quantities and is not doing this every day, is not an alcoholic.

Re-Tasting & Scoring another bunch of "Blackys"
What's more, I hereby would like to spread my opinion about rum into the world. I know I am a small blogger and the mass is all hot and horny for premiumized sweet tooth-rums. But I want to make a difference. See it like pouring water into the ocean. It won't make a vast difference but it will cause waves on the surface. I also want to inform other buyers. I want to exchange my opinion with other rum-enthusiasts out there. The very first whisky reviewers had very similar objectives after birth of the Internet and at the beginning of the century. My motives are the same. I want to accomplish the same as long as I can afford this hobby in a long run, if there will be enough good Rums out there and if will I do not lose the fun of writing. As long as this will remain I will continue to be Barrel-Aged-Mind. A not completely unimportant part of this hobby are of course the interpersonal contacts that you can hereby establish throughout Europe and maybe beyond. These are now to me more important than rum alone. A very big thank you to all out there who are knowing me and have even ever met me. It is still worthwhile to continue this work, for all of you! All other people who don't like my sense of humor (what humor?) and my style of writing (what style??) should simply avoid this blog like a modern hipster who is persistently avoiding to shave his facial hair. Cheers! 

Marco Freyer

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