Sonntag, 22. Mai 2016

The Rum Cask Jamaica Rum Hampden Distillery 2000 12 YO

(the English part is just below, just skip the German part) 

Wieder einmal Willkommen!

Heute kommt mal wieder eine ältere Abfüllung auf den Blog. D.h. eine Abfüllung, die es nicht mehr käuflich zu erwerben gibt. Der Abfüller ist The Whisky Cask / The Rum Cask und der fragliche Rum ist der The Rum Cask Jamaica Rum Hampden Distillery 2000 12 YO.

Zur Abfüllung:

Quelle: www.thewhiskycask.de
Bisher hatten wir schon zwei Abfüllungen aus diesem Jahrgang von der Hampden Distillery auf dem Blog. Dieser Rum hier wird Nummer 3. Einige weitere werden beizeiten noch folgen. Von Cadenhead gab es bereits den Cadenhead Dated Distillation Hampden Distillery JMLR 2000 8 YO und den Cadenhead Dated Distillation Hampden Distillery JMLR 2000 12 YO. Wie schon von mir vermutet, könnten die Rums aus diesem Jahrgang „Wedderburn“ Rums sein. Was es damit auf sich hat? Dies ist ein alter schottischer Familienname. Eine nicht ganz unbekannte Familie auf Jamaica. Sie besaß einst einige Zuckeranwesen auf Jamaika und dort gebrannte Rums wurden damals als Wedderburns bezeichnet. Meine Nachforschungen über Jamaika tragen langsam Früchte. Ganz langsam fügt sich auch hier ein ähnliches Bild zusammen, wie ich es schon von Guyana (British Guiana) her gewohnt bin. Eine Quelle von 1808 erwähnt ganze 8 Zuckeranwesen im Besitz dieser Familie und alle destillierten zu jener Zeit ihren eigenen Rum. Später wurden alle Rums aus Jamaika in vier Klassen unterteilt: Dem „Common Clean“ (der „ordinäre“ Rum), dem „Plummer“, dem „Wedderburn“ (wie dieser Rum hier) und dem Flavoured Rum. Diese Einteilung wird 1947 vom jamaikanischen Chemiker J.R. Mc Farlane aufgeführt, als es um den Estergehalt von jamaikanischen Rums, den verschiedenen Hefekulturen und ihre Rolle bei der Rum-Produktion ging. Ab wann diese Klassifikationen galten, ist mir leider nicht bekannt. Zuvor wurden die jamaikanischen Rums in drei Kategorien unterteilt: In Rums für den lokalen Verbrauch (local trade quality), Rums für den Verbrauch in England (home trade quality) und Rums für den Verbrauch auf dem Festland (export trade quaility). Die Plummer und Wedderburns sind in der zweiten Kategorie zu finden. Der sehr esterreiche Rum in der Letzten. Der Flavoured Rum wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt. Es war angeblich auch eine deutsche Firma daran beteiligt. Der jamaikanische Chemiker H.H. Cousin analysierte diese Rums um die Jahrhundertwende. Die „Wedderburns“ und „Plummers“ gab es dagegen schon viel länger, aber an wann sie eine eigene Kategorie, bzw ein eigener Qualitätsstandard wurden, die unabhängig von Anwesen zu Anwesen galten, ist mir leider nicht bekannt.

Diesen Rum des deutschen Abfüllers gibt es mittlerweile nicht mehr zu kaufen. Seine Konkurrenten von WMCadenhead und Duncan Taylor sind auch verschwunden. Duncan Taylor legte nach dem Ausverkauf des Duncan Taylor Hampden Distillery 12 YO (2000 – 2012) Cask #122 noch den Duncan Taylor Hampden Distillery 13 YO (2000 – 2013) Cask #34 und den Duncan Taylor Hampden Distillery 13 YO (2000 – 2014) Cask #50 hinterher. Letzterer ist auch noch zu finden. Damit hatte Duncan Taylor mit drei Abfüllungen bisher die meisten Rums aus diesem Jahrgang von Hampden. Zumindest in einer höheren Trinkstärke. Bei Cadenhead ist dies nicht zu 100% bekannt, da die Green Label Serie keine direkte Angabe zum Jahrgang liefert. Nur über eine Zahl versteckt hinter dem Frontabel kann man den Jahrgang erahnen. Diese Informationen fehlen mir allerdings bei sehr vielen Abfüllungen. Rums von Duncan Taylor und Cadenhead sind auch schon in Asien aufgetaucht. Aber genug davon. Wollen wir mit dem eigentlichen Tasting beginnen.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Verkostung The Rum Cask Jamaica Rum Hampden Distillery 2000 12 YO:

Preis: Eine 0,7l Flasche kostete 57,90€.

Alter: Das offizielle Alter beläuft sich auf 12 Jahre.

Alkoholstärke: Die Trinkstärke beträgt noch 62%vol. Das dürfte die volle Fassstärke sein.

Destillationsverfahren: Das Label sagt hierzu nichts aus, aber wir wissen es ja schon bereits. Hinter diesem Rum steckt eine der Pot Stills der Hampden Distillery.

Farbe: Der Rum weist einen blassen Goldton im Glas auf.

Viskosität: Es formen sich kleine Perlen an der Glaswand. Diese fließen relativ schnell zurück zum Glasboden. Dabei bilden sie dünne Schlieren. Die Öligkeit ist relativ gut vorhanden.

Nase: Der Alkohol brennt sich tief in die Nase ein. Bei dieser Trinkstärke aber auch kein wunder. Wie die beiden Cadenheads mit JMLR aus 2000 so weist auch dieser Rum eine Stärke von über 60%vol auf. Ich erkenne Esteraromen, Papayas und Eichenaromen nach einer halben Stunde Standzeit im Glas. Der Rum riecht leicht süßlich und leicht säuerlich. Da ist noch mehr. Herbe Kräuter und eine Geschmackskomponente, die ich so auch aus Kuba kenne. Maraschino-Kirschen? Keine Ahnung ob ich hier richtig liege oder mich irre. Leichte Nuancen von Holzkohle und Anis lauern im Hintergrund. Die Ester und der Alkohol sind schon sehr dominant. Der Rum macht einen jungen und stürmischen Eindruck. Nach einem Schwenk rieche ich frische Ananas, Papayas und schwach Bananen. Leider verblassen diese Aromen wieder sehr schnell. Weiter weg vom Glas rieche ich schwache Vanille, gepaart mit Ananas-Aromen und einem leicht medizinischen Touch. Ein sehr fruchtiger Rum. 

Mit Wasser ist der Alkohol nun deutlich reduziert in der Nase. Der Rum riecht nun ein wenig mehr nach Früchten. Der Alkohol muss sie verdeckt haben. Ich rieche Ananas und Papayas. Beide Früchte sind am dominantesten. Wieder schmecke ich herbe Kräuter, aber dieses mal im Hintergrund des Geschmacksprofils. Der Rum riecht immer noch leicht medizinisch. Erneut erkenne ich Nuancen von Holzkohle. Nach einem Schwenk des Glases ist die Frucht am stärksten. Ich erkenne fast keine Süße mehr. Dafür bleibt der Rum leicht säuerlich durch die Esteraromen. Weiter weg vom Glas erkenne ich sehr schwache Vanille,Eichenaromen, Anis und Ananas. Auch Leder und Toffee. Ein sehr aromatischer Rum, der ohne eine Verdünnung für ungeübte Genießer zu heftig sein wird.

Gaumen: Zuerst schmeckt der Rum leicht süßlich mit einer gewissen sauren Note. Dann kommen Toffee und Eichenaromen. Alle Aromen werden dann aber vom Alkohol beiseite geschoben. Dieser brennt für einige Sekunden auf der Zunge, bevor er schließlich an Kraft verliert. Dann kommt eine wunderschöne Kombination aus Frucht, Leder, Toffee, Nuss- und leichte Esteraromen, verwoben mit Zuckerrohr. Wieder dieser leichte medizinische Geschmack und diese minimal rauchige Komponente. Anis und schwarzer Tee kommen immer mehr zum Vorschein, je länger der Rum im Mund verweilt. Je sanfter der Rum wird, desto herber wird sein Geschmack. Die Frucht wird geringer, aber deutlicher durch die Verdünnung im Mund. Die Süße verschwindet vollständig, dafür wird die Säuerlichkeit stärker. Auch das Toffee und die Nuss werden präsenter am Gaumen. Beim 2. Schluck schmecke ich deutlich mehr Kräuter und Anis als zuvor. Wieder werde ich an Bleistiftspäne erinnert. Das hatte ich schon bei einem der Cadenheads. 

Mit Wasser nun auch deutlich sanfter am Gaumen als unverdünnt. Der Alkohol brennt nur noch schwach am Gaumen. Ich schmecke mehr Anis und Eichenaromen, welche mit zarter Frucht und sauren Esteraromen kombiniert sind. Wieder sind Ananas und Papayas am stärksten. Der Rum hat an Kraft verloren, aber an Aromen gewonnen. Ich schmecke schwache Kräuter, säuerliche Ester und einen medizinischen Touch. Der Rauch ist fast völlig verschwunden. Leder, Toffee und Nuss sind nun auch deutlicher geworden. Mit den Ester sind Zuckerrohraromen verwoben. Ich schmecke auch leicht Kirschen. Beim 2. Schluck wieder Rauch und diese medizinische Komponente, kombiniert mit Säuerlichkeit und Ester. Der Rum bleibt selbst mit Wasser noch komplex am Gaumen.

Abgang: Zuerst Esteraromen, Rauch und herbe Kräuter. Dann folgen Eichenaromen, welche gut eingebunden sind. Leder und Toffee huschen ebenfalls über den Gaumen. Der Abgang ist leicht trocken und wieder sehr lange. 

Mit Wasser erst leicht säuerlich und medizinisch. Dann Ester, Fruchtaromen und herbe Kräuter. Ich schmecke mehr Medizin als zuvor, dafür sind die Esteraromen reduziert worden. Der Abgang ist zwar im Vergleich nun kürzer als unverdünnt, aber er ist immer noch sehr lange. Am Ende schmecke ich sogar Holzkohle. 

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Fazit: Ein sehr aromatischer und schöner Pot Still Rum aus der Hampden Distillery. In meinen Augen ist er in Qualität auf einer Linie mit dem Cadenhead Dated Distillation Hampden Distillery JMLR 2000 12 YO und er war Substitutionsprodukt für den zuvor ausverkauften Rum von Cadenhead. Anfang 2015 hat TRC seinen eigenen Konkurrenten veröffentlicht. Den The Rum Cask Hampden Distillery 1998 16 YO, welchen ich hier bereits auch vorgestellt habe. Dieser ist noch kräftiger und hat noch mehr Ester zu bieten, ist aber am Gaumen stürmischer und gefühlt ein bisschen mehr unreifer als dieser Rum aus 2000. Beide Rums sind mittlerweile ausverkauft und nur der Nachfolger, der The Rum Cask Hampden Distillery 1998 17 YO, ist noch erhältlich. Es dauerte, wenn ich mich nun nicht sehr irre, 2 Jahre bis zum Ausverkauf der heutigen Abfüllung. Zwei Jahre an Verfügbarkeit ist in Relation zur Vergangenheit sehr kurz. In 2011 konnte ich noch ungestört Rums aus 1998 und 2000 käuflich erwerben. Sie lagen wie Blei in den Läden. Es gab keinen Bedarf. Ich denke Sie können den Unterschied von heute zu damals deutlich erkennen. Kommen noch weitere Rums aus diesem Jahrgang von der Hampden Distillery? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Cadenheads Nachfolger stammte schon aus 2002 und nicht mehr aus 2000. Diese Abfüllung hatte zu Beginn einen kuriosen Druckfehler (2002 – 2014 und 14 Jahre Fassreife? Alles klar). Der Abfüller Compagnie des Indes brachte ebenfalls mindestens einen Rum aus diesem Jahrgang für Dänemark. Eine weitere für alle sollte eigentlich Mitte Mai diesen Jahres auf den Markt kommen. Allerdings mit 43%vol. Eine endgültige Gewissheit wird nur die Zeit mit sich bringen, wieviel Fässer aus 2000 noch übrig sind. Dank Duncan Taylor wissen wir, dass mindestens 122 Fässer diesen Jahrgangs gekauft wurden. Wieviel aber davon in Blends verschwunden sind, und ob es noch mehr gab, ist nicht bekannt. War dieser Rum sein Geld also wert? Er war vielleicht nicht ganz so billig, wie es einst der Cadenhead mit 12 Jahren im Jahre 2012 war, aber er befand sich noch relativ gesehen im günstigen Rahmen. Da habe ich schon Rums aus Barbados mit 10 Jahren für über 100 € auf 50% verdünnt gesehen. Mit diesen Informationen im Hinterkopf, ließ sich solch ein Preis eher akzeptieren, als anders herum. Die Tendenz der letzten Jahre zeigt steil nach oben. Es wird also immer teurer. Lassen wir uns davon nicht unser Hobby versauen. In diesem Sinne: Cheers!

Marco 

(84 / 100) 

PS: Ich werde im Laufe diesen Jahres, vielleicht auch schon im Sommer, den Blog ein kleines Update verpassen. Ein paar Informationen bezüglich einiger karibischen Nationen und den verbleibenden Destillerien in den ehemaligen British West Indies und den French West Indies. Erwartet allerdings nicht den Maßstab des Demerara Artikels.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Once again, Welcome!

Today times comes an older bottling. Older in the sense of: it was bottled some time ago and is no longer available. Todays rum comes from the German bottler The Whisky Cask / The Rum Cask and it is The Rum Cask Jamaica Rum Hampden  Distillery2000 12 YO.

The Bottling: 
Source: www.thewhiskycask.de
Previously we had two bottlings from this vintage of 2000 from the Hampden Distillery. This rum is here number 3. I do have another rums of this vintage and will also review them here on the blog, but all in good time. We already have reviewed and discussed the Cadenhead Dated Distillation Hampden Distillery JMLR 2000 8 YO and Cadenhead Dated Distillation Hampden Distillery JMLR 2000 12 YO. As previously guessed from my part, I think that these rums from this vintage are most probably "Wedderburn" rums. What's this all about? This is an old Scottish name. A not entirely unknown family in Jamaica. They once had some sugar estates on Jamaica and they also had distilled their own rum on each, which were called Wedderburns. My research over Jamaica is slowly bearing some fruits. I am getting the same picture in my mind, as I already do have it about Guyana (British Guiana). A source from 1808 mentions 8 sugar estate owned by this family and all seemed to have distilled their very rum at that time. Later all rums from Jamaica were divided into four classes. The "Common Clean" (the "ordinary" Rum), the "Plummers", the "Wedderburns" (like this one here) and Flavored Rums. This classification were mentioned in 1947 by the Jamaican chemists J.R. McFarlane when he discussed the ester content concerning rums from Jamaican and various yeast cultures and their role in the rum production. Since when these classifications were valid, is not known to me. Before the Jamaican rums were divided into three categories: In rums for the local consumption (local trade quality), rums for the consumption in England (home trade quality) and rums for the consumption on the mainland (export trade quality). Plummer and Wedderburns are to be found in the second category. The rums bursting with rich esters are located in the last one. The Flavoured Rum was developed in the course of the 19th century. A German company was supposedly involved in its creation. The Jamaican chemist H.H. Cousin analysed these rums around the turn of the century. The "Wedderburns" and "Plummers" are much older than this relatively younger category, which were almost exclusively developed for the German need for rich rums, which can easily be diluted down with neutral spirits to become a Rumverschnitt. But when exactly became these old rums a standard of its own, which is independent from the distilling estate? Maybe it happened in the beginning of the 19th century or already in the 18th century.

This rum of the German bottler is still available. His competitors bottled by WmCadenhead and Duncan Taylor have disappeared. Duncan Taylor brought some successors on the market after the sell-off of the Duncan Taylor Hampden Distillery 12 YO (2000 to 2012) Cask # 122. The Duncan Taylor Hampden Distillery 13 YO (2000 to 2013) Cask # 34 and the Duncan Taylor Hampden Distillery 13 YO (2000 – 2014) Cask #50. The latter is still available. Duncan Taylor bottled so far 3 rums from this vintage and distillery. The bottler with the most rums of this vintage, if I am not mistaken. At least the most rums bottled above 46%abv. The exactly amount of bottled Hampdens from Cadenhead is not certain. The Green Label Series does not provide the information of the vintage. At least not directly. It is given indirectly by a hidden number behind the front label. The rums of these bottlers even made their way to Asia, which can not be said of the German underdog. But enough of that. Let us commence.

------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tasting The Rum Cask Jamaica Rum Hampden Distillery 2000 12 YO:

Price: A 0.7l bottle did cost € 57.90.

Age: The official age is 12 years.

ABV: The drinking strength is 62%abv. This should be the full cask strength.

Process of distillation: The label mentions nothing in that regard, but we already know this. Behind this batch was a pot stills of the Hampden Distillery.

Colour: Pale gold.

Viscosity: Small beads are forming itself on the glass wall. They do flow relative quickly back to the glass bottom, thereby forming thin streaks. The oiliness is relatively well.

Nose: The alcohol burns deep in the nose. This is everything but not surprising. Like the two Cadenheads (JMLR) from from 2000 so does this bottling has a bottling strength over 60%abv. I recognize ester flavours, papayas and oak aromas after half an hour of breathing. The rum smells slightly sweet and slightly tart. There's more. Tart herbs and a flavour component, which I know from Cuba. Maraschino cherries? I do not know if I'm right here. Light nuances of charcoal and anise are lurking in the background. The ester and alcohol are very dominant. The rum makes a young and tumultuous impression. After a panning of the glass I smell fresh pineapples, papayas and weak bananas. Unfortunately, these flavors fade away very quickly. Further away from the glass I smell faint vanilla, paired with pineapple flavours and a slightly medicinal touch. A very fruity rum. 

With water, the alcohol is now significantly reduced in the nose. The rum smells now a little more fruity. The alcohol must have concealed some flavours. I smell pineapples and papayas. Both fruits are the most dominant. Again I taste bitter herbs, but this time in the background of the flavor profile. The rum still smells slightly medicinal. Again I detect nuances of charcoal. After a panning of the glass the fruit is strongest. I recognize almost no sweetness. But the rum is slightly sour due to the ester aromas. Further away from the glass I see very faint vanilla oak aromas, anise and pineapple. Also leather and toffee. A very aromatic rum, which will be too violent on the nose without dilution for inexperienced connoisseurs.

Palate: First the rum tastes slightly sweet with a certain acidic note. Then toffee and oak aromas are appearing. All flavours are then pushed aside by the alcohol. It burns for a few seconds on the tongue, before it finally will ran out of power. Then a beautiful combination of fruit, leather, toffee, nut and light ester flavours, intertwined with sugarcane comes to the fore. Again, this slight medical taste and this minimal smoky component. Anise and black tea come increasingly to the fore, the longer the rum lingers in the mouth. The smoother the rum, the bitter the taste will be. The fruit is small, but now more clearly present due the dilution in the mouth. The sweetness disappears completely, but the acidity is stronger. Also, the toffee and the nut are more present on the palate. After the 2nd sip I taste a lot more herbs and anise than before. Again, I am reminded of pencil shavings. I had these flavours also found in one of the two Cadenheads. 

With water the rum is now significantly softer on the palate. The alcohol burns only faintly on the tungue. I taste more anise and oak flavours, which are combined with soft fruit and sour ester aromas. Again pineapples and papayas are the strongest. The rum has lost power, but gained flavours in return. I taste weak herbs, sour ester and a medical touch. The smoke is almost completely gone. Leather, toffee and nuts have become even clearer. With the esters are sugarcane flavors interwoven. I taste even slightly cherries. After the 2nd sip again smoke and this medical component, combined with sourness and esters. The rum is even more complex in the mouth with water.

Finish: First esters flavours, smoke and bitter herbs. Then oak flavous which are well integrated. Leather and toffee also scurry across the palate. The finish is slightly dry and, again like most Hampdens, remains for a long time. 

With water only slightly sour and medicine. Then Ester, fruit flavours and bitter herbs. I taste more medicine than before, but the ester flavours have been reduced. The finish is in comparison now shorter than undiluted, but it is still very long. At the end I taste even charcoal. 

---------------------------------------------------------------------------------------------

Conclusion: A very aromatic and delicate pot still rum from the Hampden Distillery. In my opinion the quality was in one line with the Cadenhead Dated Distillation Hampden Distillery JMLR 2000 12 YO and was a good substitute product for the also sold-out rum from Cadenhead. Since early 2015, however, TRC had published its very own competitor. The The Rum Cask Hampden Distillery 1998 16 YO, which I have already also presented here. This is even a more heavier rum and has to offer more ester, but is on the palate stormy and a bit more imature than this rum from 2000 here. This rum is also gone and only the successor, The The Rum Cask Hampden Distillery 1998 17 YO, is left in their shop. If I am not mistaken, than today's bottling was available for at least two years. Two years of availability is very short in relation to the past. In 2011, I could still undisturbed purchase rums bottled in 1998 and 2000. I think you can tell the difference between those times and today's increasing demand. Will there be another rum from vintage of the Hampden Distillery? Maybe, maybe not. Cadenheads successor had already a new vintage, particular 2002. This bottling had a curious misprint (2002 - 2014 and 14 years as an official age? Okay.) A final certainty will only come with time. The "newcomer" Compagnie des Indes did also bottle at least one rum of this vintage for Denmark. Another rum for all should have been released this May, but diluted down to 43%abv. Thanks to Duncan Taylor we now at least the minimum amount of casks, which were bought from this vintage. At least 122 casks were bought and brought to Europe. But how many did disappear in blends? Were there more casks? We will probably never know. Was this rum worth the money? It was perhaps not as quite cheap as the Cadenhead with 12 years was in 2012, but it was still relatively low compared with other rums. Especially compared with today's price-standard. I've seen rums from Barbados with 10 years for more than 100 € and they were being diluted down to 50%. With this information in mind, I can more accept such a price than the other way around. But the choice is, as always, solely up to the buyer himself. Cheers! 

Marco 

(84 / 100)

PS I will in the course of this year, maybe already in summer, add a few extra-sites to the Blog. A small update. Some information with regard to some Caribbean nations and the remaining distilleries in the former British West Indies (B.W.I.) and the French West Indies (F.W.I.). However, do not expect the level of detail like I did it with the Demerara article.

Kommentare:

  1. Bei der Angabe zum Preis stimmt etwas nicht. Für 57,90€ hatte man die 700ml-Flasche bekommen, die auf der ersten Abbildung zu sehen ist (ich habe sie selbst im Keller stehen). Es kann sein, dass es auch eine 500ml-Abfüllung gab, die dürfte dann aber etwas günstiger gewesen sein.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt. Da hab ich mir nen kleinen Fehler erlaubt. Die 0,7 sind auch auf dem Bild zu sehen.

      Löschen